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Cypripedium Emil

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Produktdetails

Pflegetipps & Hinweise zur Gattung

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Zusatzinformation

Artikel-Nr. CYP0044F
Licht/Standort halbschattig
Boden neutral - leicht alkalisch
Bewässerung gleichmäßig feucht halten
Düngung keine
Pflanzengröße abgeblüht (pflanzbereit)
Topfgröße 11 cm Staudentopf
Pflanzung Herbst
Blütezeit April - Mai
Blütengröße (cm) 8-9 cm
Kreuzung/Herkunft Cypripedium pubescens x fasciolatum
Info winterhart (-25 °C), terrestrisch

 

Pflege und Tipps zu Gartenorchideen

Was den richtigen Standort ausmacht für Orchideen im Garten

Möchten Sie Ihren Garten mit einer Orchidee verschönern, entscheiden Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung am jeweiligen Standort welche Gartenorchidee die Richtige ist. Volle Sonne verträgt nur die Ragwurz auf Dauer. Andere Arten, wie zum Beispiel die Wald-Orchidee Frauenschuh, fühlen sich mit Morgen- beziehungsweise Abendsonne oder im Halbschatten wohler.

Sowohl für eher nasse Böden, als auch für solche, bei denen Regenwasser rasch versickert, gibt es die passende Orchidee. Feuchte Beete sind der optimale Standort für Feuchtwiesenbewohner wie das Knabenkraut. Ist der Boden lehmhaltig, sollten Sie vor dem Einpflanzen verrottete Holzschnitzel in die Erde einarbeiten, um das Bodenklima an die Ansprüche der Orchideen anzupassen. Um die Drainage im Boden für Ragwurz und Frauenschuh zu verbessern, die gegenüber Nässe recht empfindlich sind, kann man etwas Kies, Blähton oder Bims in das Pflanzloch schütten. Achten Sie auch auf eine gute Nachbarschaft. Gartenorchideen sind keine Freunde von allzu sehr durchwurzeltem Boden oder stark wüchsigen Pflanzen, die sie womöglich überwuchern.

Ruhezeit und Wachstumsphasen im Jahresverlauf bei Gartenorchideen

Gartenorchideen haben ausgeprägtere Ruhe- und Wachstumsphasen als ihre Verwandten im Wohnzimmer. Sie beginnen im Frühjahr auszutreiben und blühen – je nach Art – im Frühling, Sommer oder gar bis in den Herbst hinein. Nach dem Welken der Blüte stirbt auch das Laub ab, nun investieren Gartenorchideen viel Energie ins Wurzelwachstum und breiten sich unterirdisch weiter aus. Beinahe wirkt es, als ginge sie ein, doch es besteht kein Grund zur Sorge. Zur Überwinterung ziehen sich Gartenorchideen ins Erdreich zurück, um die kalte Jahreszeit in ihren unterirdischen Teilen zu verbringen. So trotzen sie Temperaturen von bis zu minus zwanzig Grad Celsius.

Das Knabenkraut der Orchis-Gattung und die Ragwurz blühen früh im Jahr und legen bereits im Hochsommer ihre erste Ruhephase ein, um sich vor Hitze und Trockenheit zu schützen. Im Herbst erwachen sie wieder und bilden neue Blätter aus, mit denen sie in die Winterruhe gehen. Eine Decke aus Laub oder Vlies schützt sie in besonders kalten Winternächten vor Frost. Es ist nicht nötig, die abgestorbenen Pflanzenteile zurückzuschneiden. Bis zuletzt recycelt die Pflanze Nährstoffe aus dem alten Laub für die kommende Ruhepause. Sollten Sie es doch tun, achten Sie darauf, nur braunes und tatsächlich abgestoßenes Laub zu entfernen.

Frauenschuh, Epipactis und Bletilla sind besonders vermehrungsfreudig. Aus ihrem immer üppiger werdenden Wurzelwerk bringen sie jedes Jahr mehr Triebe hervor. Lässt man ihnen den nötigen Platz, besiedeln sie nach einigen Jahren mit dutzenden Pflanzen ganze Beete. Gartenorchideen sind genügsam in der Pflege

Nur in Ausnahmesituationen bedürfen Knabenkraut und Co. besonderer Pflege. Sie verwerten bloß kleinste Nähstoffmengen und müssen lediglich ein bis zwei Mal während der Neutriebbildung im Frühjahr gedüngt werden. Wer häufiger oder während der Ruhephasen düngt, riskiert, dass die empfindlichen Orchideenwurzeln Schaden nehmen. Das hiesige Regenwetter sorgt normalerweise für eine ausreichende Wasserzufuhr. Behalten Sie dennoch die Bodenfeuchtigkeit im Auge, denn Gartenorchideen tolerieren weder staubtrockene Böden noch große Nässe. Gießen Sie Ihre Orchidee bei langanhaltender Trockenheit in regenarmen Sommermonaten einfach zusammen mit den umstehenden Pflanzen und stellen sie eine ausreichende Bodendrainage sicher, um Staunässe zu vermeiden.