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Doritaenopsis Tying Shin Melody 'Autumn Water'

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Informations complémentaires

Artikel-Nr. PHA0050
Licht/Standort halbschattig
Temperatur warm (20 - 24 °C)
Bewässerung alle 7 tage durchdringend gießen
Düngung alle 14 tage Orchideendünger mit 1/2 Konzentration
Pflanzengröße 2 Blütenrispen
Topfgröße 6 cm
Blütezeit Blüte ganzjährig möglich
Blütengröße 6,5 cm
Kreuzung/Herkunft Taiwan
Informations Meristem-Sorte

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Phalaenopsis

Keine Orchidee findet sich häufiger auf unseren Fensterbänken als die Phalaenopsis. Vor allem Kulturhybriden, die aus gezielten Kreuzungen hervorgegangen sind, werden jedes Jahr millionen­fach in Deutschland verkauft. Sie ist längst kein Exot mehr, den sich nur Liebhaber beim Fachhändler leisten. Heutzutage gibt es die Phalaenopsis, die auch Malayenblume genannt wird, zu erschwinglichen Preisen. Das ist der Gewebekultur zu verdanken, mit der man Orchideen im Labor mit weniger Aufwand und in hohen Stückzahlen vermehren kann. In den tropischen Regen­wäldern von Vorder- und Hinterindien sowie Indonesien und den Philippinen finden wir knapp 50 natürlich vorkommende Phalaenopsis-Arten. Dank der hohen Nachfrage wurden im Laufe der Jahrhunderte immer neue Kultur­hybriden gezüchtet und in den Handel gebracht. Mittlerweile haben wir die Wahl zwischen tausenden eingetragenen Kultur­hybriden und hunderte kommen noch jedes Jahr hinzu.

               
Keine andere Orchidee ist in solch einer Vielfalt verfügbar. Es gibt winzige Phalaenopsis von wenigen Zentimetern Größe und andere, die über einen Meter Größe erreichen können. Sie können aufrecht, bogen­förmig oder hängend wachsen. Ihre Blüten, die in unterschiedlichsten Formen, Musterungen und Farben daher­kommen, können zart oder fleischig dick, klein oder bis zu 15 Zentimeter groß sein. Abgesehen von ihrer Vielfalt lieben wir sie aber vor allem, weil sie so herrlich unkompliziert ist. Dank gezielter gärtnerischer Züchtung gehört sie heute zu den blühfreudigsten und gleichzeitig robustesten, pflege­leichtesten und haltbarsten Orchideen. Ihre Stängel können Wochen und Monate in Blüte stehen und danach sogar noch ein weiteres Mal blühen. Gleichzeitig stellt sie geringe Pflegean­forderungen, sodass sie sich auch für Freunde und Bekannte ohne grünen Daumen hervorragend als Geschenk eignet. 

Im 18. Jahrhundert erinnerte die Blütenform der Phalaenopsis den Botaniker Carl von Linné an Flügel von Faltern. Das bescherte ihr auch den Namen Nachtfalter- oder Schmetterlingsorchidee, aus dem griechischen phalaina, zu Deutsch „Nacht­falter“ und opsis, zu Deutsch „Anblick“, unter dem sie noch heute bekannt ist. Auch eine Gruppe von Dendrobium Orchideen besitzt Blüten mit dieser typischen Schmetterlingsform und wird daher Dendrobium Phalaenopsis genannt. In der Natur vermehrt sich Phalaenopsis wie die meisten Orchideen mithilfe von Insekten, die ihre Blüten bestäuben, sodass Samen heranreifen, die die nächste Generation hervorbringen. Doch in der Gattung der Phalaenopsis gibt es hier eine Besonderheit: Die Untergattung Polychilos, hat einen einzigartigen Mechanismus entwickelt, um das Heranreifen ihrer Nackommen auf besondere Weise zu unterstützen. Hat ein Insekt eine Polychilos Blüte befruchtet, verwelkt diese nicht, wie bei anderen Pflanzen, sondern durchläuft eine Metamorphose zu einer kleineren grünen Blüte. Diese ist in der Lage Photosynthese zu betreiben und so einen Beitrag zum Energiebedarf der Samenreifung zu leisten. Sie verschaffen sich bei der Vermehrung gegenüber anderen Arten also einen Vorsprung.

Beheimatet ist die Phalaenopsis in den Regenwäldern Südostasiens. Doch die fortschreitende Zerstörung der Natur bedroht dort nicht zuletzt das natürliche Vorkommen der Orchideen. Um die natürlichen Bestände zu schützen ist der Handel mit Phalaenopsis aus Südostasien streng reglementiert. Auch wenn sie etwas Besonderes zu sein scheinen, sollte niemand wilde Orchideen aus dem Urlaub mitbringen und Phalaenopsis auch nie aus Südostasien sondern stets in Deutschland beim Züchter erwerben.

Phalaenopsis Pflege

In unserer Wohnung, bei geheizten Temperaturen von mindestens 18°C in der Nacht und maximal 25° C am Tage (extreme Wärmeentwicklung im Sommer wird vertragen). Bei einer Luftfeuchte von 40% und 60% fühlt sie sich genauso wohl wie wir auch.

Als Standort eignen sich die Fensterbänke. Dieser Platz kommt ihnen sehr entgegen, da sie wie alle Orchideen, von Hause aus „Kinder des Lichtes“ sind. Doch sie sollen keiner direkten Sonneneinstrahlung in der lichtreichen Zeit ausgesetzt sein, da sich Blätter und Blüten erwärmen und verbrennen können.

Von Oktober bis März erhalten Phalaenopsis volles Licht, also keinerlei Schattierung. Von März bis Oktober geben wir einen sogenannten Halbschatten, setzen die Pflanze also nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus.

Fensterbänke zum Nordern erfordern grundsätzlich keine Schattierung. Solche in östlicher Richtung wenig Schattierung. Sie sind eigentlich die besten Standorte überhaupt.

Die Plätze im Süden, besonders im Westen durch langanhaltende Nachmittagssonne gelten unserer besonderen Aufmerksamkeit. Durch mangelnden Schatten kann es hier auch besonders heiß werden.

Orchideen im allgemeinen, so auch Phalaenopsis sind empfindlich gegenüber stagnierende Feuchte. Man gewährt aus diesem Grunde folgenden Gießrhythmus:

Es ist eine einmal wöchentlich, durchdringende Gießgabe mit zimmerwarmem, abgestandenem Leitungswasser, am besten Regenwasser empfehlenswert. Auch das Tauchen des Topfes von ca. 2 bis 3 Sekunden mit anschließendem Abtropfen ist äußerst geeignet. Jegliche Bewässerung nur in den frühen Morgenstunden, damit die Pflanzen bis zur Nacht abgetrocknet sind.

Orchideen sind sogenannte „Schwachzehrer“, d.h. Sie kommen mit wenig Nahrung aus. Von einem Orchideendünger (kein normaler Blumendünger) gibt man alle 14 Tage , im Winter seltener (jedes 2. Gießmal) 0,5 Gramm = ½ ml in das Gießwasser, was völlig ausreichend ist. Eine Ausnahme machen da Phalaenopsis. Sie werden auch in den Wintermonaten regelmäßig gedüngt. Sie danken es mit regelmäßigen, lange haltenden Blüten.

Nach dem Verwelken können die Blütenstiele sogar nochmals blühen. Dazu kürzt man diese so, dass mindestens drei Augen stehen bleiben. Die sogenannten schlafenden Augen können somit austreiben und erblühen.