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Video - Blütenverlust - 8 Gründe (Ca. 6 Min) von Gartenschlau

 

Ursache und Hilfe bei Einschlafen von Knospen und frühzeitiges Verwelken von Blüten bei Orchideen

Es sind ihre Blüten, die Orchideen zu ganz besonderen Schönheiten machen. Doch wenn erste Knospen nach langem Warten endlich die nächste Blühphase ankündigen, kann es passieren, dass sie "einschlafen" und abfallen bevor sie sich öffnen.

Eine herbe Enttäuschung, denn oft müssen sich Orchideenbesitzer dann bis zur nächsten Blühperiode gedulden, bis neue Knospen gebildet werden. Auch kann es vorkommen, dass Blüten nach viel zu kurzer Zeit bereits welken, obwohl die Orchidee normalerweise wochen- oder monatelang in Blüte steht.

 

Warum verwelken Orchideen frühzeitig?

Hier erfahren Sie, welche Faktoren Knospen und Blüten von Orchideen beeinflussen und was Sie beachten müssen, um den Blüherfolg zu sichern.

 

Warum verwelken Orchideen frühzeitig?

Hier erfahren Sie, welche Faktoren Knospen und Blüten von Orchideen beeinflussen und was Sie beachten müssen, um den Blüherfolg zu sichern.

 

Blüten vertrocknen oder Staunässe

Dass Knospen und Blüten vertrocknen ist häufig der Grund dafür, dass sie (frühzeitig) abfallen. In diesem Fall kann ein gestörter Wasserhaushalt der Pflanze zugrunde liegen.

Da Knospen und Blüten für das Überleben der Pflanze an sich keine Rolle spielen, werden sie in Notsituationen als erstes abgeworfen. Spätestens wenn erste Knospen knittrig erscheinen, muss gehandelt werden, um zu verhindern, dass eine ganze Blühphase ausfällt.

Die Ausbildung von Knospen läutet das Ende der Wachstumspause und den Beginn der Blühphase ein. Nun steigt auch wieder der Wasserbedarf der Orchidee, regelmäßiges Gießen ist nun essentiell für den Blüherfolg.

Doch Vorsicht: Staunässe führt ebenfalls zum Knospen- und Blütenabwurf, da zu viel Feuchtigkeit die Wurzeln faulen lässt, sodass die Pflanze nicht mehr genug Wasser aufnehmen kann und unter Trockenstress leidet.

 

Luftfeuchtigkeit, Heizungsluft oder Kälte als Ursache

Problematisch ist aber nicht nur der innere Wasserhaushalt der Pflanze, sondern auch die Luftfeuchtigkeit.

Wenn Orchideen in den späten Wintermonaten Knospen hervorbringen, laufen unsere Heizungen noch auf Hochtouren und sorgen oft für ein zu trockenes Raumklima, das Blüten und Knospen gefährdet.

Achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit an der Pflanze mindestens fünfzig Prozent beträgt und Heizungsluft nicht direkt an der Orchidee aufsteigt.

Aber nicht nur Heizungen sind für Orchideen im Winter kritisch, auch auf Kälte reagieren sie empfindlich. Achten Sie darauf, dass Ihre Orchidee beim Lüften keiner kalten Zugluft ausgesetzt ist.

 

Lichtbedarf kann Grund sein

Mit dem Beginn der Blühphase steigt ebenfalls der Lichtbedarf der Orchidee.

Licht ist der Motor ihres Stoffwechsels, der während der Blühperiode auf Hochtouren läuft.

Ist die Frühjahrssonne noch zu schwach, kann die Orchidee sich die energieaufwändige Blüte nicht leisten und muss Knospen oder Blüten abwerfen, um nicht geschwächt zu werden.

Eine helle Fensterbank mit Ost- oder Westausrichtung, wo nur morgens und abends direktes Sonnenlicht einfällt, stellt nun die richtige Lichtmenge zur Verfügung.

 

Schädliche Gase als möglicher Grund

Wenn Orchideen trotz perfekter Pflege ihre Knospen verlieren, können schädliche Gase die Ursache sein.

Das betrifft oft Pflanzen, die in der Küche stehen, da von Obstschalen, besonders, wenn sie mit vielen Äpfel gefüllt sind, das Reifegas Ethylen verströmt wird. Ethylen ist ein natürliches Pflanzenhormon, das Früchte reifen aber Knospen und Blüten "einschlafen" lässt.

Ebenfalls haben nahegelegene Gasanschlüsse oder Lösungsmitteldämpfe in frisch gestrichenen Zimmern einen tödlichen Effekt auf Knospen und Blüten.

 

Kein Standortwechsel oder Umtopfen durchführen

Orchideen sind Diven, die unter Umständen empfindlich auf Standortwechsel reagieren. Hat die Blühphase einmal begonnen, sollte sie bleiben, wo sie steht, da man sonst den Verlust von Knospen oder Blüten riskiert.

Nun sollte die Orchidee auch nicht umgetopft werden. In dieser kräftezehrenden Phase bedeuten Standort- und Substratwechsel großen Stress für die Pflanze, die sie im schlimmsten Fall mit völligem Blühausfall quittiert.

 

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