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Miltonia

Unter dem Begriff Miltonia wurden viele Jahre lang vom Habitus ähnliche Arten zusammengefasst. Heute gelten nur wenige Arten als Miltonia.

Die Heimat von Miltonia ist Mittel- und Südamerika. Obwohl diese Gattung neu aufgeteilt wurde und nicht mehr viele Arten verblieben sind, wird der Name Miltonia immer noch konsequent erwähnt. Dies liegt auch daran, dass die weltweite Züchtungsarbeit durch das Einkreuzen anderer Gattungen wärmeliebende Sorten hervorgebracht hat. Miltonia findet sich in vielen der sogenannten Mehrgattungshybriden wieder.

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Miltonia (Stiefmütterchenorchidee)

Miltonia benötigt einen temperierten bis kühlen und hellen bis halbschattigen Platz, um vor Verbrennungen geschütze zu sein. Im Sommer ist ein Aufenthalt im Freien von Vorteil. In der Wachstumsphase sollte Miltonia durchdringend gegossen werden ohne Staunässe zu erleiden. Im Winter nur mäßig gießen aber darauf achten, dass die Bulben nicht übermäßig schrumpeln. In der Wachstumsphase darf einmal im Monat mit halber Konzentration gedüngt werden.

   
  • Beallara Tahoma x Miltonia Honolulu

    Beallara Tahoma x Miltonia Honolulu

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
  • Miltonia binottii

    Miltonia binottii

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
  • Miltonia candida

    Miltonia candida

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    19,90 €
  • Miltonia Honolulu 'Warne's Best' 1

    Miltonia Honolulu 'Warne's Best' (Jungpfl.)

    • Blütezeit: in 1 - 1 1/2 Jahren
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    6,90 €
  • Miltonia morelliana

    Miltonia morelliana

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    24,90 €
  • Miltonia phalaenopsis

    Miltonia phalaenopsis

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    22,90 €
  • Miltonia roezlii

    Miltonia roezlii

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    21,90 €
  • Miltonia schroederiana

    Miltonia schroederiana

    • Blütezeit: Winter
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    20,90 €
  • Miltonia spectabilis Hybride

    Miltonia spectabilis Hybride

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Miltonia Sunset Hybride 1

    Miltonia Sunset Hybride

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
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    Miltonia warscewizcii

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Miltonia spectabilis morelliana Hybride 1

    Miltonia xBluntii

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
   

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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.