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Oncidium

Regelmäßig während der Sommermonate treibt diese attraktive Orchidee neue Pflanzentriebe und blüht kurz darauf. 

Über 500 Arten beherbergt diese Gattung. Die meisten von ihnen findet man in Mittel- und Südamerika. Sie wachsen beinahe ausschließlich epiphytisch auf Bäumen und Sträuchern. Dementsprechend ist immer ein luftiges und grobes Orchideensubstrat zu wählen. Oncidium gibt es in den verschiedensten Gelbtönen mit langen Blütenrispen. Aber auch kleinwüchsige und bunte Sorten gehören zu dieser Gattung und wurden über die Jahre gezüchtet. Sie gehört mit ihren einfachen Pflegeansprüchen zu den idealen Orchideen für Haus und Fensterbank.

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Oncidium (Höckerblume)

Oncidium brauchen eine helle Fensterbank. Von März bis September muss man die Pflanze jedoch vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Die optimalen Temperaturen liegn zwischen 18 und 25 °C. Nachts und während der Wintermonate darf es auch kühler sein. Giessen bitte nur, sobald das Orchideensubstrat komplett ausgetrocknet ist. Wurzeln von Oncidium sind recht empfindlich und man sollte daher grundsätzlich nur schwach düngen. In den Wintermonaten gar nicht düngen. 

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  • Oncidium blanchetii

    Oncidium blanchetii

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Oncidium cheirophorum 2

    Oncidium cheirophorum

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium Compact

    Oncidium Compact 'Joost'

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium Compact

    Oncidium Compact 'Joost' (Jgpfl.)

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    6,90 €
  • Oncidium concolor

    Oncidium concolor

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium cultratum 2

    Oncidium cultratum

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Oncidium euricline

    Oncidium euricline

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    13,90 €
  • Oncidium flexuosum

    Oncidium flexuosum

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    14,90 €
  • Oncidium forbesii 1

    Oncidium forbesii

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
  • Oncidium foveatum

    Oncidium foveatum

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
  • Oncidium Fragrancia

    Oncidium Fragrancia

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    21,90 €
  • Oncidium Fragrancia x cheirophorum

    Oncidium Fragrancia x cheirophorum

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Oncidium Gower Ramsey 'Compact'

    Oncidium Grower Ramsey 'Compact'

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium Grower Ramsey 'Lemon Heart'

    Oncidium Grower Ramsey 'Lemon Heart'

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium hians

    Oncidium hians

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium hyphaematicum

    Oncidium hyphaematicum

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium incurvum

    Oncidium incurvum

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    19,90 €
  • Oncidium Joakim

    Oncidium Joakim

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
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    Preis*:
    27,90 €
  • Oncidium Kathrin Zoch

    Oncidium Kathrin Zoch

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    19,90 €
  • Oncidium Kathrin Zoch 'variegata'

    Oncidium Kathrin Zoch 'variegata'

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    24,90 €
  • Oncidium Lemon Tree

    Oncidium Lemon Tree

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    14,90 €
  • Oncidium Margareth Chenoweth

    Oncidium Margareth Chenoweth

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium meirax

    Oncidium meirax

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    15,90 €
  • Oncidium nanum

    Oncidium nanum

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Oncidium onustum 1

    Oncidium onustum

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    23,90 €
  • Oncidium ornithorhynchum 1

    Oncidium ornithorhynchum

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Oncidium ornithorhynchum 2

    Oncidium ornithorhynchum (Jungpfl.)

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    6,90 €
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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.