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Coelogyne

Elegant - mal zierlich und mal großblumig sind Coelogyne die begehrte Sammler-Orchidee. Die meisten Arten sind weiß oder zumindest hellblütig.

Die Herkunft der rund 200 Arten erstreckt sich über den gesamten pazifischen Raum, den Himalaya und Südostasien. Aufgrund der weiten Verbreitung muss man diese Gattung in drei Gruppen einteilen, will man ihr Ansprüche ergründen. Gruppe 1: rund um Coelogyne speciosa, Gruppe 2: rund um Coelogyne massangeana und Gruppe 3: rund um Coelogyne cristata.

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Coelogyne (Hohlstendel)

Alle drei Gruppen mögen es ganzjährig hell. Düngen sollte man alle 14 Tage jedoch nur während der Wachstumsphase in der helleren Jahreszeit. Gruppe 1 sollte gleichmäßig feucht und warm (20 - 25 °C) gehalten werden. Gruppe 2 muss man temperiert bei 15 - 20 °C kultivieren und vor allem im Sommer feuchter halten. Gruppe 3 mag es möglichst kühl und nur im Sommer feucht. Im Winter sollte man fast gar nicht mehr gießen, ohne das die Bulben übermäßig schrumpeln.

   
  • Coelogyne cristata 2

    Coelogyne cristata

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    21,90 €
  • Coelogyne cristata 'citrina'

    Coelogyne cristata 'citrina'

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Coelogyne fimbriata

    Coelogyne fimbriata

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
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    Preis*:
    13,90 €
  • Coelogyne fucescens 'brunera'

    Coelogyne fuscescens

    • Blütezeit: Winter
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    24,90 €
  • Coelogyne huettneriana

    Coelogyne huettneriana

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    19,90 €
  • Coelogyne lawrenceana

    Coelogyne lawrenceana

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
  • Coelogyne lentiginosa

    Coelogyne lentiginosa

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    39,90 €
  • Coelogyne massangeana

    Coelogyne massangeana

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    35,90 €
  • Coelogyne Mem. W. Michalitz

    Coelogyne Mem. W. Michalitz

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Coelogyne mooreana 'magnifica'

    Coelogyne mooreana 'magnifica'

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    74,90 €
  • Coelogyne ovalis

    Coelogyne ovalis

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Coelogyne schilleriana

    Coelogyne schilleriana

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    29,90 €
  • Coelogyne speciosa

    Coelogyne speciosa

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Coelogyne speciosa x usitana

    Coelogyne speciosa x usitana

    • Blütezeit: Herbst
    • Temperatur: kühl (10 - 16 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    26,90 €
  • Coelogyne usitana

    Coelogyne usitana

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    14,90 €
   

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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.