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Mehrgattungshybriden

Mehrgattungshybriden sind Kreuzungen von verschiedenen Gattungen wie zum Beispiel Oncidium und Odontoglossum. Dies ergibt Odontocidium. 

Die wohl bekanntesten Mehrgattungshybriden sind Colmanara, Beallara, Brassidium oder Miltonidium. Oft sind drei und mehr Gattungen eingekreuzt, so dass man aus dem Namen nicht mehr erschließen kann, aus welchen ursprünglichen Gattungen sie entstanden sind. Hier hat der Züchter versucht vor allem die besten Eigenschaften der einzelnen Sorten miteinander zu verbinden. Wenn aus einem Vermehrungssatz von 2.000 bis 3.000 Pflanzen 1-2 Pflanzen hervorstechen, kann man diese wiederum weitervermehren und zur Marktreife bringen.

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Mehrgattungshybriden

Die meisten Ursprungsgattungen kommen aus Süd- und Mittelamerika und bevorzugen daher auch den halbschattigen und temperierten Bereich des Hauses. Weitestgehend haben sie keine spezielle Ruhephase sondern sobald das Triebwachstum abgeschlossen ist können sie blühen. Der Pflanzstoff sollte zu 2/3 abtrocknen bevor wieder gegossen wird. Eine Faustregel besagt, dass man 1 mal pro Woche wässert und zu jedem 2. bis 3."Gießmal" mit der Hälfte der angegebenen Konzentration schwach düngt. Tipp: Die meisten Mehrgattungshybriden sind sogennate Bulbenorchideen und bevorzugen im Sommer einen Standort im Freien. Achten Sie dann vermehrt auf Schädlinge wie z.B. Schnecken oder Läuse.

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  • Beallara Tahoma x Miltonia Honolulu

    Beallara Tahoma x Miltonia Honolulu

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
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    Beallara Torero (Jgpfl.)

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    6,90 €
  • Brassada Mivada 'RAFA'

    Brassada Mivada 'RAFA'

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    14,90 €
  • Colmanara Chetah Silver

    Colmanara Cheetah Silver

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    17,90 €
  • Colmanara Chetah Silver

    Colmanara Cheetah Silver (Jgpfl.)

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    7,90 €
  • Colmanara Hocus Pocus

    Colmanara Hocus Pocus

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    8,90 €
  • Colmanara Massai 2

    Colmanara Massai 'Red' (Jgpfl.)

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    7,90 €
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    Colmanara Tropic Black

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    18,90 €
  • Colmanara Tropic Jungle 1

    Colmanara Tropic Jungle

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: temperiert (16 - 20 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    16,90 €
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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.