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Phalaenopsis

Aus der Gattung Phalaenopsis sind viele der beliebtesten Orchideenzüchtungen hervorgebracht worden.

Nicht nur ihre Farb- und Formenvielfalt machen sie so begehrt für jedermann sondern vor allem ihre Haltbarkeit, Blühfreudigkeit und leichte Pflege sind herausragend. Sie kommt ursprünglich aus Indonesien und den Philippinen und wird auch Malayenblume genannt. In der Natur wachsen sie epiphytisch auf Felsen und Bäumen. Die Gattung Phalaenopsis umfasst knapp 50 natürlich vorkommende Arten. Mit keiner anderen Orchidee wurde soviel gärtnerische Veredelung betrieben, so dass es mittlerweile weit über 30.000 angemeldete Sorten gibt.

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Phalaenopsis (Schmetterlingsorchidee, Falterorchidee, Malaienblume)

Sie liebt einen halbschattigen und warmen Standort. Phalaenopsis dürfen das ganze Jahr hindurch 14-tägig gedüngt werden. Eine gleichmäßige aber nicht übertriebene Bewässerung ist entscheidend. Die Wurzeln sollten nie lange Zeit im Wasser stehen. Für eine gute Belüftung geben Sie Blähton oder Kieselsteine in den Übertopf oder die Schale. Tipp: Schneiden Sie den Stiel um ca. die Hälfte ab wenn er verblüht ist und die Pflanze kann innerhalb weniger Wochen aus den schlafenden Augen wieder einen Blütenstiel treiben. Auich ein kühlerer Standort hilft beim Knospenansatz. Alle 1-1,5 Jahre sollte eine Phalaenopsis umgetopft werden.

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  • Phalaenopsis Ayora

    Phalaenopsis Ayora

    • Blütezeit: ganzjährig
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    22,90 €
  • Phalaenopsis bastianii

    Phalaenopsis bastianii

    • Blütezeit: Winter - Frühjahr
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    26,90 €
  • Phalaenopsis bellina

    Phalaenopsis bellina

    • Blütezeit: Sommer - Herbst
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
    • Mehr Details
    Preis*:
    33,90 €
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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.