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Cattleya

Wenn man möglichst großblumige Orchideen sucht, macht man mit der Gattung Cattleya alles richtig. 

Ihr Duft ist oftmals sagenumwoben. Sie stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und ist mit etwa 75 Arten eine der größeren Gattungen. Sie ist ein reiner Epiphyt, der in der Natur auf Felsen und Bäumen zu finden ist.  Man findet Cattleya in vielen verschiedenen Klimazonen und dementsprechend in vielen verschiedenen Farb-und Formausprägungen. Mit ihr fing der Siegeszug der Orchidee in Europa an. Ehemals als reine Schnittsorte für die Floristik gezogen hat Cattleya heute auch als Topfpflanze ihre Berechtigung

Besondere Orchideen Pflege Hinweise für Cattleya (Kapuzenorchidee)

Ein heller Fensterplatz und Temperaturen nicht unter 15 °C sollten es schon sein. Sie benötigt viel Licht und erträgt hohe Temperaturen. Im Sommer kann man Cattleya auch gerne mal in den geschützen Garten oder auf auf den Balkon stellen. Kühle Nächte und wenig bis keine Düngergaben 2-3 Monate vor der natürlichen Blütezeit bescheren einen reichen Blütenflor. Das Substrat (Orchideenerde) darf bei dieser Orchideenschönheit immer erst vollständig abtrocknen bevor eine erneute Wassergabe ansteht. In der dunklen Jahreszeit sollte weniger gegossen werden. Neue Wurzeln kommen immer mit dem Neutrieb. 

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  • Brassavola flagellaris

    Brassavola flagellaris

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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  • Brassavola nodosa

    Brassavola nodosa

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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  • Brassolaeliocattleya Allergarten

    Brassocattleya Allergarten

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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  • Cattleya forbesii 1

    Cattleya forbesii

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
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  • Cattleya forbesii 'aurea'

    Cattleya forbesii 'aurea'

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
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  • Cattleya gaskelliana

    Cattleya gaskelliana

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: warm (20 - 24 °C)
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    17,90 €
  • Cattleya guatemalensis

    Cattleya guatemalensis

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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    32,90 €
  • Cattleya guttata 'alba'

    Cattleya guttata 'alba'

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
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  • Cattleya guttata 'tigrina'

    Cattleya guttata 'tigrina'

    • Blütezeit: Herbst - Winter
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
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    Preis*:
    19,90 €
  • Cattleya Harold 'alba'

    Cattleya Harold 'alba'

    • Blütezeit: Sommer
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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  • Cattleya Herbert Oesterreich

    Cattleya Herbert Oesterreich

    • Blütezeit: Frühjahr
    • Temperatur: temperiert - warm (18 - 22 °C)
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  • Cattleya intermedia 'alba'

    Cattleya intermedia 'alba'

    • Blütezeit: Frühjahr - Sommer
    • Temperatur: kühl - temperiert (12 - 18 °C)
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Orchideen sind eine edle Nutzpflanze

Was wir als Schmuckstück auf der Fensterbank bewundern wurde von der einheimischen Bevölkerung in Südostasien und Südamerika als Nutzpflanze verwendet. So dienten Cymbidien und Coelogynen in tropischen Ländern als Futterpflanze, in Asien waren Spathoglottis und Coelogyne beliebte Gemüsepflanzen  und  manche  Dendrobiumarten  wurden  im  philippinischen  und  indonesischen  Raum  als Flechtware eingesetzt.

Sogar als Heilpflanze und als Aphrodisiakum fand sie Verwendung.

Die Königin der Pflanzen

Sie lieben es sonnig und luftig um die Wurzeln, ab und zu darf es auch etwas Wasser sein. Daher haben es sich viele tropische Arten ausgesucht statt auf dem Waldboden auf den Ästen von Bäumen oder gar auf nacktem Fels zu thronen. Man nennt sie daher Aufsitzer oder Epiphyten (aus dem Griechischen „epi“ = auf und „phyton“ = Pflanze). Aber auch wenn sie noch so hungern ziehen sie keine Nährstoffe aus den Bäumen, sondern zehren von allem was sie auf den Ästen oder aus der Luft erhaschen können.

Phalaenopsis ist besonders clever und nutzt den erhabenen Standort um nicht nur mit den Blättern sondern auch mit den Wurzeln Photosynthese zu betreiben, deswegen kultivieren wir sie zu Hause in transparenten  Töpfen.  In  den  gemäßigten  Zonen  sind  vor  allem  terrestrische  also  erdwohnende Orchideen verbreitet, da sie mit den dort herrschenden Klimaschwankungen besser zurechtkommen.
   
Manche Orchideen sind ganz schön listige Pflanzen. Die Blüte der Gattung Orphys imitiert die Form eines weiblichen Insektes. Damit lockt sie paarungswillige männliche Insekten an, die ihr ganz unfreiwillig bei der Bestäubung helfen.

Eine lange Reise

In der Antarktis und der Wüste ist es den Orchideen zu ungemütlich. Abgesehen davon findet man sie aber auf dem ganzen Erdball, vor allem im tropischen Asien, wo rund 14 000 Arten beheimatet sind. Auch in Europa sind ein paar Arten heimisch, zum Beispiel die Nestwurz oder die Korallenwurz.  

Die  ersten  Orchideen,  die  auf  unserer  Fensterbank  landeten,  kamen  aber  im  17.  Jahrhundert  aus fernen Ländern mit spanischen Seefahrern zu uns. Die exotischen Schönheiten mit ihren sonderbaren Wurzeln und wundersamen Blüten lösten eine riesige Faszination aus. Damals noch waren sie Prestigeobjekte, die sich nur der reiche Adel leisten konnte. Viele Sammler stürzten sich in entbehrungsreiche Expeditionen, um neue wundersame Arten zu finden.

Doch durch Massenimporte sank Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Exklusivität und Ende des 19. Jahrhunderts fand man endlich den entscheidenden Trick, um sie zu züchten. Da die winzig kleinen Orchideensamen keine eigenen Nährstoffe besitzen, sind sie nämlich abhängig von einem Fadenpilz. Dieser dringt in den Samen ein und wird von dem Keimling als Nahrungsquelle genutzt.   

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Dank moderner Vermehrungsverfahren sind Orchideen heutzutage erschwinglich und es gibt sie sogar als Billigware im Discounter.

Wer wilde Orchideen aus der Natur mit nach Hause nimmt gefährdet ihren Fortbestand. Das Vorkommen vieler Arten geht weltweit zurück, da ihre Habitate aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung und Regenwaldabholzung zerstört werden. Wer eine besondere Art möchte, sucht sie sich am besten beim Züchter aus, denn hier gibt es eine große Auswahl an Naturformen und Hybriden sowie zahlreiche neue Züchtungen.